Wenn ich die Rede von Ursula von der Leyen richtig verstehe, dann arbeitet sie inzwischen daran, in Browsern eine Schaltfläche zu integrieren.

Durch Anklicken dieser Schaltfläche teilen die User mit, daß sie den Inhalt der Seite für bedenklich halten.

Wer der Empfänger dieser Mitteilung sein wird, ließ Frau v.d.Leyen noch offen. Neckermann? Allianz? BKA?

Damit erwischt sie natürlich zielgenau eine Schwachstelle im Geiste kranker Internet-User. Meckern, mosern, anschwärzen machen sich ja schon jetzt einige Spacken zum Lebensziel. Welch’ Wonne wird es sein, seinen ungeliebten (Netz-) Nachbarn zu verpetzen.
Huiii, das wird lustig, wenn Jeder bei Jedem klickt und die Server des BKA überlaufen.
Jawoll, seien wir Teil des Blätterdaches, das die Ursula schützend über die virtuelle Welt spannen will.

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Um zu verdeutlichen, warum ich die Maßnahmen mit den depperten
STOP-Schildern für einen
untauglichen Versuch mit untauglichen Mitteln am untauglichen Objekt
halte, ein leicht verständliches Beispiel:

Polizist Emsig stellt sich mit einer Flasche Doornkaat an die Strasse und
drückt immer dann auf den Schraubverschluss, wenn eine Taube rasant
vorbei fliegt.

Auf der Wache schreibt er dann Anzeigen wegen Geschwindigkeitüberschreitungen
gegen den kompletten Taubenschwarm.
Schwachsinn“, werden Sie sagen.
Genau! Siehe das fett Gedruckte oben.

Anstatt die polizeilichen Kräfte auf die wirklichen Täter zu konzentrieren, werden
auch Zufalls-Surfer massenhaft kriminalisiert.
Nur Deppen laufen geradeaus durch’s Minenfeld. Auskenner nehmen Umwege in Kauf.

Da das BKA die Speicherorte der indizierten Dateien kennt, ist es zwingend, nach $163,1,Satz1 StPO zu handeln. (bitte hier nachlesen)

Ohne Kenntnis der Speicherorte (Server u.a) wäre eine Vorschaltung des STOP -Schildes schließlich nicht möglich.

Ich erwarte eigentlich von Juristen, ohne Auftraggeber tätig zu werden und
Anzeige zu erstatten wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt gegen
die Leiter der Polizeidienststellen, zu deren Aufgabenbereich die Verfolgung
von Delikten gehört, die mit “Kinderpornographie” überschreiben werden.

Die von Phönix übertragene Rede der Ministerin vor der evang. Akademie
Tutzing läßt in ihrer Gesamtheit trotz blümelantem Geschwurbel vermuten,
daß sie davon träumt “ehrenamtliche” Denunzianten als Helferlein zu
rekrutieren um der Datenkrake BKA eine gewisse Allmacht über das Internet
auf dem Staatsgebiet der Bundesrepublik zu geben.
An wen sonst sollten die “Entrüstungsklicks” gesendet werden?