:

Aber mein Cabrio in der Scheune ständig mit staubigen
Katzenpfötchen dekorieren. Also ab in die Waschstraße.
Kaum zurück, turnen 2 Stubentiger schon wieder auf der Kiste rum.
Nur Paulchen nicht, den erwische ich im Garten.

Die Goldfische haben übrigens schon sieben strenge Winter überlebt.

Schon damals muss ihm Idee gekommen sein, als Betty ihn fragte, ob sie ihm ihre Briefmarkensammlung zeigen solle.
Er stutzte.
Als er ausgestutzt hatte, zeugte er erst mal auf die Schnelle ein Kind mit dieser Betty.
Seine Ehefrau war weit weg und interressierte sich ohnehin nicht für Briefmarken.

Schon bei der Übergabe der Sondermarken 2011 schoss es ihm durch den Kopf:
Eine Wulff-Sondermarke stiesse auf Widerstand. Aber eine Steuermarke für ihn, den Präsidenten, würde auf überwältigende 40% ige Zustimmung stoßen.
Stand:13.01.2011

Er ist ja Präsident, Bundespräsident sogar, da darf er sogar Briefmarken drucken.

Endlich nicht mehr auf Freunde angewiesen sein.

Er wurde ganz hibbelig.

Wenn ich schon zu feige oder einfach nur zu vernünftig bin, so ganz offen, persönlich und sitzblockierend meinen Unmut gegen das Tiefbahnhofprojekt zu artikulieren, dann doch wenigstens durch irgendwelche unterstützende Massnahmen.

Dazu gehört nicht das trillernde Pfeifen
täglich um 19.00 Uhr und auch nicht das Randalieren
an irgendwelchen Absperrgittern.

Nein.
Warm sollen es wenigstens die Menschen haben,
die auch stellvertretend für mich ihre mürben Knochen
um ein altes Ölfass versammeln und sich über jeden
Kienspan freuen.

Heute also wieder, nach dem Aufruf von VDBZZ in die Scheune geschlappt und zwei Korb Holz gesägt.
Noch sechs meterlange Viertelstämme dazu gepackt und ab nach Stuttgart.
Hach, das ist das Schönste.
Offen unter niederschlagsdräuendem Himmel die blöden Gesichter der Idioten sehen, die kopfschüttelnd registrieren, dass ich unbedacht (!)an ihnen vorbei fegen.

Der Empfang durch @DankeOlga und die Unterhaltung mit den ParkschützerInnen und den Bundespolizeibeamten war allein schon die Fahrt wert.
Als dann zu meiner ( Herrgottzackerment) Überraschung plötzlich und unerwartet eine wahre Schönheit unter dunkelroter Tarnfrisur mir ihre Hand entgegen streckte um sich für das Holz zu bedanken, fitzelten es meine Männlichkeit.

Dieses Vollweib duftete.
Diese Frau duftete nach Frische und Sauberkeit inmitten vermiefter Ölfassbefeuerung und vergessener Körperhygiene der beamteten Blaukittel der Bundesbahn.
Und sie sieht dazu noch aus, wie die Traumfrau in meinen Kindheitsträumen.

Unerreichbar.

Damals zu jung. Heute zu alt.

Schaitze.

* Symbolfotos

Während die ZPP (2%Partei) sich im Grossen Haus der Württ. Staatstheater
in die warmen Sessel kuschelt, harren einige nicht so aufgemotzt Gekleidete
am Südflügel bei Wind und Regen aus.
Gestern riefen sie zu einer Brennholzspende auf.
Deshalb fühlte ich mich aufgefordert, heute in aller Offenheit (Cabrio)
mal 2 Körbe feinstes Buchenholz einzuladen und dorthin zu schaffen.

Möge es Herz und Hände wärmen.

Und weil mir das nicht ausreichte für eine Regenfahrt,
verfuhr (!) ich mich im Regen auch noch.

Genau DA hin :

Was natürlich erfordete daß ich mich ein wenig dumm stellte.

Das war mal wieder ganz lustig.

Ohne Worte ausser den Worten “Ohne Worte

denn ich sitze schon wieder mit tränenden Augen am Rechner
und kann auf dem Monitor nichts erkennen.
Das ist, wie unter Wasser in Gesetzeskommentaren die 3-pixeligen
Fussnoten lesen, die Guttenberg wohl deshalb gleich weg gelassen hat.

Felix Schwenzel meint zwar, das sei ein alter Witz:

Erzählt ein mercedes-fahrer einem manta-fahrer in ner kneipe, dass er sich für das amaturenbrett ne kristallkugel gekauft hat. die sei super, immer wenn er ne anhalterin mitnähme, würde die irgendwann fragen, was das denn für eine kugel sei, man käme ins gespräch und meistens lande man dann später zusammen im bett.

der manta-fahrer in begeistert und kauft sich die gleiche kristallkugel, montiert sie aufs amaturenbrett und wartet auf die nächste gelegenheit. irgendwann nimmt er tatsächlich eine anhalterin mit. betretenes schweigen. minutenlang. irgendwann, nach 10, 20 minuten räuspert sich die anhalterin und fragt: „was ist denn das für ne kugel?“. der manta-fahrer entgegnet: „willste ficken?“

aber ich kannte ihn noch nicht, was meine Tränen wohl ausreichend beweisen.

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