Sam 11 Feb 2012

Sam 11 Feb 2012

Son 5 Feb 2012

Seit 10 Jahren schlafen meine Fische unter der winterlichen Eisdecke. Immer gut mit Sauerstoff versorgt durch eine Umwälzpumpe die das Wasser durch einen Hochtechnologiefilter pumpt. Dieser Filter hat einen Auslauf. Und dieser Auslauf war bei Minus 18° Celsius zugefroren.
Was machte das Wasser also? Es floss nicht in den Teich zurück, sondern neben das beheizte Filtergehäuse.
Das bemerkte ich allerdings erst, als mir bei meinem täglichen Rundgang das Pumpgeräusch verändert vor kam. Also schlug ich ein Loch ins Eis und erstarrte. Das Wasser war, bis auf ca 30 Zentimeter in 90 Zentimeter Tiefe, weg.
Es war dunkel, die 12 Goldfische konnte ich nicht sehen.
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Die Wasserleitungen vom Haus hinter die Scheune sind im Winter still gelegt.
Schlauch, Schlauch, ich brauch’ einen Schlauch!
Ah, ja, natürlich knüppelhart und die Wasserreste darin gefroren.
Schlauchgewirr in die Sauna, eine halbe Stunde bis auf 50° hoch geheizt und ratzfatz 30 Meter vom Keller in den hinteren Garten verlegt.
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Dabei natürlich sehr viel mehr Schlauch benötigt als auf dem obigen Foto in der Sauna zu sehen.
Insgesamt 38 Meter, aus drei Teilschläuchen zusammen gesteckt.
Dank Gardena.
Das lief natürlich nicht so ruck-zuck ab, sondern dauerte insgesamt über eine Stunde.
Um mich immer wieder aufzuwärmen, leistete ich dem saunierenden Schlauchgewusel gerne Gesellschaft.

Sam 28 Jan 2012
Weil ich Anfragen erhielt, ob durch’s Netz schwirrende Texte von Edi
auf eigenen Seiten veröffentlicht werden dürfen:
Hier sagt’s Opa Edi: http://web.archive.org/web/20080218160140/http://neobazi.net/archives/9104
(click evtl. impatient)
und hängte dann doch noch ein Jahr dran.
Die 17 Jan 2012
Aber mein Cabrio in der Scheune ständig mit staubigen
Katzenpfötchen dekorieren. Also ab in die Waschstraße.
Kaum zurück, turnen 2 Stubentiger schon wieder auf der Kiste rum.
Nur Paulchen nicht, den erwische ich im Garten.
Fre 13 Jan 2012
Schon damals muss ihm Idee gekommen sein, als Betty ihn fragte, ob sie ihm ihre Briefmarkensammlung zeigen solle.
Er stutzte.
Als er ausgestutzt hatte, zeugte er erst mal auf die Schnelle ein Kind mit dieser Betty.
Seine Ehefrau war weit weg und interressierte sich ohnehin nicht für Briefmarken.

Schon bei der Übergabe der Sondermarken 2011 schoss es ihm durch den Kopf:
Eine Wulff-Sondermarke stiesse auf Widerstand. Aber eine Steuermarke für ihn, den Präsidenten, würde auf überwältigende 40% ige Zustimmung stoßen.
Stand:13.01.2011

Er ist ja Präsident, Bundespräsident sogar, da darf er sogar Briefmarken drucken.
Endlich nicht mehr auf Freunde angewiesen sein.
Er wurde ganz hibbelig.
Die 10 Jan 2012
Wenn ich schon zu feige oder einfach nur zu vernünftig bin, so ganz offen, persönlich und sitzblockierend meinen Unmut gegen das Tiefbahnhofprojekt zu artikulieren, dann doch wenigstens durch irgendwelche unterstützende Massnahmen.
Dazu gehört nicht das trillernde Pfeifen
täglich um 19.00 Uhr und auch nicht das Randalieren
an irgendwelchen Absperrgittern.
Nein.
Warm sollen es wenigstens die Menschen haben,
die auch stellvertretend für mich ihre mürben Knochen
um ein altes Ölfass versammeln und sich über jeden
Kienspan freuen.
Heute also wieder, nach dem Aufruf von VDBZZ in die Scheune geschlappt und zwei Korb Holz gesägt.
Noch sechs meterlange Viertelstämme dazu gepackt und ab nach Stuttgart.
Hach, das ist das Schönste.
Offen unter niederschlagsdräuendem Himmel die blöden Gesichter der Idioten sehen, die kopfschüttelnd registrieren, dass ich unbedacht (!)an ihnen vorbei fegen.
Der Empfang durch @DankeOlga und die Unterhaltung mit den ParkschützerInnen und den Bundespolizeibeamten war allein schon die Fahrt wert.
Als dann zu meiner ( Herrgottzackerment) Überraschung plötzlich und unerwartet eine wahre Schönheit unter dunkelroter Tarnfrisur mir ihre Hand entgegen streckte um sich für das Holz zu bedanken, fitzelten es meine Männlichkeit.
Dieses Vollweib duftete.
Diese Frau duftete nach Frische und Sauberkeit inmitten vermiefter Ölfassbefeuerung und vergessener Körperhygiene der beamteten Blaukittel der Bundesbahn.
Und sie sieht dazu noch aus, wie die Traumfrau in meinen Kindheitsträumen.
Unerreichbar.
Damals zu jung. Heute zu alt.
Schaitze.