Fre 27 Okt 2006
Studentinnen und Studenten, die keine Bude fanden, boten wir
eine 2 1/2 Zimmer Wohnung mit Allem drum und dran.
Kostengünstiger als im Wohnbunker Uni Stuttgart.
Vom Eierbecher bis zum Wäschtrockner, eigenem Router,
und natürlich auch Eigenverantwortung.
Übermorgen endet der letzte Versuch.
Alle Kaputtmachungen wurden nachhaltig verschwiegen,
Mülltrennung und -Entsorgung ist nicht Jedermanns Sache.
Kunststoffe brennen auch, vor allem bei offener Ofentüre.
Aus weißen Wänden wurden Schwarze.
Das macht sauer.
Schnauze voll, meine Herren Maschinenbau- Studiosi.
Vorher:

Nachher:

Ich gebe das Rauchen auf und hänge den Husten an den Nagel.
Geh’ erst mal in den Wald, den Urschrei üben.
Oktober 27th, 2006 at 1:35 pm
Versuchs doch mit Germanisten und Musikwissenschaftlern, solche wie den Ole. :-)
Oktober 27th, 2006 at 2:04 pm
Na, zunächst einmal keine Erstsemester mehr, die
noch an Mutters Rockzipfel hängen, vor Selbstbewußtsein
strotzen und auf alles eine scheinbare Antwort wissen.
“OK, OK” zu allem sagen, und doch nichts begriffen haben,
was das tägliche Leben und Haushalt (en) angeht.
Wir wurden es schnell überdrüssig den Gebrauch von
Wäscheklammern zu erläutern und daß man nicht nur ein
einzelnes Hemd in die 5 Kilo - Waschmaschine und den
5 Kilo - Wäschetrockner gibt. Auf jew. 90 Grad.
Daß Miete pünktlich auf dem Konto einzugehen hat
und Lebensmittel nicht tagelang auf dem Ceran-Herd
gelagert werden. Daß sie vor allen Dingen nicht ohne Topf
durcherhitzt werden dürfen.
Ach ja, und Nichtdeutsche kommen mir nicht mehr ins Haus.
Es gibt Kulturen, da scheint alles aggressiv durchdiskutiert
zu werden. Fragen wie :”Warum muß ich für die Busfahrt
bezahlen, ich bin doch Student”!
Oder:” Ich bezahle doch jeden Monat Strom im Voraus, warum
muß ich bei Auszug eventuell noch mal was bezahlen”?
“Müllabfuhr kostet Geld”?
(Was wohl auch erklärt, daß der Kaminofen zur
Müllverbrennungsanlage verkam)
Und so weiter und so weiter.
Ich glaube ich vermiete nur noch stundenweise.

An Mulattinnen. Da ist die Miete leckerer einzufordern.
Aber das macht Bambi nicht mit. :)
Oktober 28th, 2006 at 3:22 pm
“Karohemd und Samenstau, hurra, ich studier´ Maschinenbau” - so begrüsse ich diese Möchtegerns immer wenn sie mir als Praktikant an die Hand gegeben werden.
“Herr Baseface, verschaffen Sie diesem jungen Mann doch heute und morgen einen Einblick in die Technik und alle(!!!) Schweissverfahren”
Da hab´ ich immer schon ´nen dicken Hals und gebe mich absolut als brummeliges, versautes Arschloch, der als erstes fragt “ob das mit dem Samenstau passt” oder ob der “Betroffene” eine Freundin hat, wenn ja muss er natürlich gleich ein Foto vorzeigen, welches ich dann genüsslich bewerte.
Oktober 30th, 2006 at 5:54 pm
Boah ist das Böse! Was waren das denn für Drecksäcke??
Ich habe als Vermieter ebenfalls die Nase von zerstörerischen Mietern voll. Insgesamt Mietausfälle und Schäden in Höhe von gut 15.000 Euro kann man als einfacher Häuslebesitzer nicht mal eben so aus der Portokasse zahlen :-(