Damals, vor gefĂŒhlten tausend Jahren, als oldman von den Kindern seiner Freunde noch “Bullewalther” genannt wurde, begann oldman das nĂ€chtliche Bekochen seiner Mannschaft.
Viele junge Kollegen pendelten zwischen den DienstumlĂ€ufen (SpĂ€t/FrĂŒh/Nacht) zwischen ihren Heimatorten und der Stuttgarter Altstadt (601) hin und her. Die drei freien Tage konnten sie in Konstanz, Trochtelfingen, Kempten oder Baden-Baden bei ihren Familien verbringen.
Über das Kochen zu berichten wĂ€re hier zu viel des Guten, ausser vielleicht, daß es stets eine Vollwertige Mahlzeit war. (z.B.: Rouladen/GemĂŒse/Kartoffeln und SpĂ€tzle/Salate). Alles frisch im Metzgergroßeinkauf (Mega) wĂ€hrend der SpĂ€tstreife von zuverlĂ€ssigen Kollegen eingekauft. FĂŒr Schnitzel ganze KalbsnĂŒsse, fĂŒr Koteletts einen ganzen Kotelettstrang. Es waren in der Regel ca. 30 Kollegen zu verköstigen. Selbst geschnitten ergaben das wahre Riesenportionen und nicht so mickrige Scheibchen wie aus der Metzgerei.

Wenn ich mal zwei ganze Schweinelebern hatte, konnte ich
die SchÀrfe meiner Profimesser demonstrieren.

Eine blutige Sache, das : >>>>>>

Und wenn zufĂ€llig zu (nach-) mitternĂ€chtlicher Stunde ein “Harald*” in einer der Zellen landete, sich lautstark unwohl fĂŒhlte und eben dabei war die spĂ€rlich Zelleneinrichtung zu zerlegen, wurde er informiert:

Gleich kommt der Chef“.

Und der “Chef” kam, ging zum schlafenden “Harald 2″ oder in die leere Nachbarzelle, schrie wie vor Schmerzen gar fĂŒrchterlich, schlug die GittertĂŒre zu und begab sich langsam in die Zelle des Krawallharalds.

W-w-w-was ham se mit mei’m Kumpel gemacht“?

Pssssst …..

Die NĂ€chte verliefen anschließend stets ruhig.

Über 30 Jahre her und doch kam es mir vorhin wieder in den Sinn.

Aktuell: Bambi steht am Herd und bruzzelt gerade Leber.

*= als Harald bezeichnete Oberst BRUBABA die
meist jugendlichen mÀnnlichen Menschen,
die sich nicht an die Gesetze zu halten gewillt waren.