März 2012


…. und weil er heut’ früh mein Gesicht nicht fand, biss er mir sanft in
den großen Zeh, der leichtsinnig unter der Bettdecke hervor lugte.

KNITZ ist der wohl meistgelesene
Kolumnist in den Stuttgarter Medien.

Neben Joe Bauer sorgt er dafür,
dass nicht auch noch die letzten
Abonenten den Stuttgarter Nachrichten
von der Fahne gehen.

Seit über 40 Jahren lese ich DEN KNITZ.

Es waren im Laufe der Jahre immer wieder
andere Redakteure, die KNITZ ihre Stimme
liehen, was von den Lesern beinahe nicht merkt wurde.

Wäre da nicht die Werbeaktion der StN gewesen, die Jutta veranlasst hätten mir (und anderen) die aktuelle StN zu schenken,
hätte ich nie von den Nagelbrettern erfahren.

Ich hatte ja vor gefühlten 1000 Jahren mein Abo gekündigt.

Was ich dann in dem mir geschenkten
StN - Exemplar lesen konnte, zwang
mich an das Mailverschickungssystem,
um KNITZ ein Feedback zu signalisieren.

“JA”, sollte es heissen,”Sie werden gelesen.
Und die Leser reagieren. Die Leser
hängen an Ihren Lippen und Ihren
vergnüglichen Texten”.

Als am Vormittag Micha (el) ((”sag meinen Namen nicht”)) anrief und fragte,
ob die Spikes schon verkauft seien, stutze ich.
Er sei Sammler, meinte er und er zahle gut.

Nachbar Günther lieh mir um 16:30 seine Zeitung:

Mein zweites Stutzen konnte ich
unterdrücken,weil “aus Gründen”:

Haste PC-Kenntnisse, kenns’te Dich aus.

In einer ziemlich weit verbreiteten
Tageszeitung mit Klarnamen und
Wohnort genannt zu werden,
macht schon was her.

Irgendwie bin ich jetzt transparent
wie die Piratenpartei.

Find’ ich gut.

Update 28.3.
Gestern abend kam er mit dem Motorrad vorbei, drückte mir die
ausgehandelten €90.00 in die Patschhand und öttelte nach
einem kurzen Gespräch von dannen.
Was ich nicht wusste: Er ist SO einer.

Mülleimer, Fressack, fetter Kater, Allesfresser oder einfach “Julchen“.
Unser Kuhkater

In seiner Pünktlichkeit schon fast unheimlich,drückt er mir jeden Morgen
um 06:00 Uhr seine feuchte Nase ins Gesicht
, nachdem er vorher mit
seinen Schnurrhaaren versucht hat mich wach zu kitzeln.
Jeden Morgen.
Das wird jetzt wieder gaaanz anders. Gerade vorhin ging der gelungene
Testlauf vorbei.
07:00 Uhr (i.W. um sieben Uhr) kitzel, kitzel, stubs.
Futter in die Näpfchen um 07:05 Uhr.
Meine Sitzung im Keramikstudio um 07.10 Uhr.
Hach, das Leben kann schön sein.
Auch mit Sommerzeit.

Diese Sache mit dem AN kennen die meisten Leute nur vom Grillen.
ANgrillen kann man das ganze Jahr über.
Je, nachdem wie frostempfindlich die störenden Gäste sind.
Es geht zwar ganz ohne Gäste nicht, aber man könnte als ernsthafter
Griller gern auf die immer vorhandenen Nörgler verzichten.
“Das ist ja fast roh! Das ist ja viel zu durch”!

Mit dem ANbaden ist das einfacher.
In’s Wasser gehen bei 7° Celsius ohne vorheriges Aufheizen in der
Sauna eh’ nur jene, die nicht nur davon schwärmen, sondern auch
am Ort sind, wenn es in das Planschbecken geht.

Ich hatte mich, auch alleine, beim Bügeln aufgewärmt.
Und ich bin dann bei strahlendem Sonnenschein allein
in ’s kalte Nass gestiegen.

Während am Hauptbahnhof in Stuttgart die Dachstützen
abgerissen werden, “hab isch doch Aufdrag!”, pflegte ich der
sanften Plattmachung.
43 T-Shirt incl. Hemden. Im Garten. In der Sonne.

Da juckt es mich schon gar nicht mehr, daß Zeilenhonorar
an irgendwelche FDP/CDU IdiotInnen gezahlt wird, die
sich nicht entblöden, seit Monaten (sorry) ihre Scheisse zu
twittern und in Facebook zu veröffentlichen.

Kaum scheint im März die Sonne wieder länger und zwitschern die ersten Singvögel, treibt es den gemeinen Großstädter in die freie Natur. Im Falle Stuttgarts treibt es den entspannungssuchenden Stuttgarter in die urwaldähnlichen Parkanlagen des mittleren Schlossgartens. Dort kann auch der ökologische Neubau des Innenministeriums mit der nicht ganz so neuen Kretschmann-Schmidt Showtreppe bewundert werden.
Der Vorfrühling bricht mit solcher macht herein, dass auch schon manche Autofahrer im Park sehr verwirrt in falsche Richtungen fahren. Ein Beispiel dazu ist im Video zu sehen.


Der neueste Anziehungspunkt ist die Stuttgarter Magistrale, die freie, von keinem Baum gehinderte Sicht vom Planetarium auf den Hindenburgbau und umgekehrt bietet. Die Weite lässt Urlaubsgefühle wie zb eines Urlaubs in der zentralen Wüste Gobi aufkommen.
Sehr interessant sind die Installationen der Baumlehrpfade. Die Bahn hat einen Baumstumpflehrpfad 21 (kurz S21) eigeführt. Interessierte können so versuchen, anhand der Baumstümpfe Rückschlüsse auf die Baumart zu ziehen. Sehr vorteilhaft ist es, dass sogar dreijährige Kinder problemlos den Baumlehrpfad überblicken können. Allerdings hat die Bahn die interessantesten Baumstümpfe eingezäunt, wohl um diese für die nächste Bundesbaumstumpfschau zu bewahren .
Mir persönlich gefällt der komprimierte Baumlehrpfad der Traditionalisten besser. Dort werden Bäume durch rote Kreuze symbolisiert. Dadurch wird eine Komprimierung erreicht, wie sonst nur noch dich das bekannte Zip Program am PC. Die Bevölkerung nimmt regen Anteil an dem Zip Baumlehrpfad.
Nachdem sich die Grünen als Autofahrerpartei geoutet haben, nehmen sie auch in KFz’s regen Anteil am Baumlehrpfad. Auch die Polizei kommt in jeder freien Minute zum Pfad, vermutlich aus internen Weiterbildungsgründen.

Es ist Vorfrühling. Die Vöglein zwitschern. Was ist besser, als in der Natur zu sein?

Bilder mit freundlicher Genehmigung von klangerzeuger.

Dabei hatte sie es sich so perfekt ausgedacht.
Sie hatte sich in Südafrika von einem echten Ministerpräsidenten
den Hof machen lassen. Der war ausreichend jung, gut aussehend
und vom Naturell her eher ein Nieselprim.
Den würde sie sich schon zurecht biegen. Dass er verheiratet und
Vater einer Tochter war bewies ihr seine Zeugungsfähigkeit.

Plötzlich und unerwartet stellte sich wie bestellt auch eine kleine
Schwangerschaft ein und sorgte für Scheidung, Hochzeit und
Urlaubsfreuden bei reichen Freunden.

Besonders reich war der Nieselprim, auch dank seiner Scheidung,
nicht gerade. Aber er hatte tolle reiche Freunde.
Alle waren unheimlich längjährige Freunde und wurden
postwendend zu ihren unheimlich langjährigen Freunden.

Ja, sie war sehr zufrieden mit sich.

Eines Tages kam dann diese, in einen Hosenanzug eingewachsene,
Ossitante daher und machte ein umwerfendes Angebot.
Er und sie, das sooo sehr gern glamouröse Paar, sollten die
ERSTE FAMILIE werden.
ERSTE unter 80 Millionen Fussvolkangehörigen.

Im dritten Anlauf klappte es schliesslich, sie hatte es von der
Tribühne aus verfolgt und heftig geklatscht.
Alle Welt und vor allem sie selbst waren zufrieden.

Sie konnte ja nicht ahnen, dass der Vater ihres Kindes ein
schlimmes Geheimnis heimlich vor ihr verheimlichte.
Nie hatte er ihr gestanden, dass er ein farbloser Absahner
und Schmarotzer ist. Das wussten zwar die 80 Millionen
Angehörigen des Fussvolkes auch nicht, aber das war nicht
weiter schlimm.

Bis die Vergangenheit den Schnorrer einholte.

Er redete und redete und redete solch einen Stuss zusammen,
dass alle Welt merkte, der Mann besteht eigentlich nur aus Stuss.

Als die Staatsgewalt über den Ersten Mann im Staate her fiel,
gab es kein Halten mehr. Die im Hosenanzug Eingewachsene
liess ihn zwischen zwei Mundwinkelhebungen fallen, schickte allerdings
um das Fallenlassen zu kaschieren ihren Haus- und Hofgeistlichen Peter
vor, ihn öffentlich zu stützen.

Peter redete sich mit allerlei Unfug durch alle Illners uns Beckmanns.
Es bröckelte schon früh.

Als alle Stützen weg gebröckelt waren, beteuerte ER noch einmal
seine Aufrichtigkeit und SIE war noch einmal hübsch anzusehen.
Bei der Flucht im Skoda aus Berlin, wie beim Kurzbesuch
mit Zapfenstreichmusike und Vuvuzelaklängen.

Bettina schmollt in Großburgwedel.

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