FĂŒr normale Menschen auch sofort einzusehen.
Weil mir offensichtlich dieser Satz wÀhrend des Kommentierens in den
Stuttgarter Nachrichten Blogs plötzlich und unerwartet als Erstem
eingefallen ist, erhebe ich Anspruch auf die Urheberrechte an dieser SelbstverstÀndlichkeit.
Blogger, Menschen, Mitmenschen, Unmenschen, verbreitet den Satz. Schleudert sie jedem entgegen, der BLĂD oder vergleichbare Druckwerke
vor Euch entfaltet.
WĂ€hrend Porsche durch Spekulationen mit der VW Aktie ca. 50 Milliarden Euro Gewinn gemacht hat, hat oldman an Erfahrung gewonnen. Radeln im Regen, als Vertreter von KNITZ.
Die Frau an Oldmans Seite hat im Urlaub das Recht der ersten Lesung. “Hoi”, meinte sie,“ausgerechnet Du als Vertretung fĂŒr KNITZ? Dein Fahrrad steht im Schuppen”!
Da Frauen immer Recht haben, blieb oldman keine Wahl als es KNITZ gleich,
oder wenigstens Àhnlich, zu tun.
Regenkleidung ĂŒbergestreift, elastisch drei Kniebeugen hingelegt, und los.
“Bring au Brötle mit”, war das Letzte was oldman im vertrauten SchwĂ€bisch hörte.
Nur durch Wald am frĂŒhen Morgen. KNITZ ist zu beneiden, das darf der
grosse Inspirator jeden Tag genieĂen.
Dass oldman allerdings als Vertreter fĂŒr KNITZ geeignet ist, bezweifelte er schon
auf Höhe von START/ZIEL der Solitude Rennstrecke.
Der Rollsplit - Aufstieg zum BĂ€rensee bestand aus mehr Split als Roll.
Der erflehte Segen der Fischerin vom BĂ€rensee blieb aus.
Sie wird dieses Schmuddelwetter nicht mögen, grĂŒbelte oldman auf der
vorzeitigen RĂŒckfahrt ĂŒber Eltingen (flach, Asphalt).
Und weil MĂ€nner um Ausreden nie verlegen sind, konnte er auch die pappig
nassen Brötchen erklĂ€ren. Spritzwasser von ĂŒberholten Sportwagen.
Nein, als KNITZens Vertretung hat oldman jĂ€mmerlich versagt. Ersatz allerdings fĂŒr die Weckle hatte die Frau an seiner Seite schon bewurstet. Schwarzbrot.
Im vergangenen Sommer war oldman stellvertretend RasenmĂ€her fĂŒr einen
Nachbarn. Ersetzt hat er ihn nicht. Sein Frauchen hÀtte wohl EinwÀnde gehabt. Schade.
Oldman hatte es vorgestern schon in einem StN - Kommentar erwĂ€hnt. Ja, er hat sich auĂerhalb geschenkversauter Feiertage ein Buch gekauft.
Ein BĂŒchlein von starken 79 Seiten, das sogar nach alter Buchbinderkunst
mit einem richtigen Einband daher kommt. HochglÀnzend- farbig- bunt.
Eine Leseprobe wĂŒrde den Rahmen dieses Beitrages sprengen und
könnte als Werbung missverstanden werden.
Werbung hat der von mir verehrte Kolumnist (hör) der StN, Seite 1 nicht nötig.
Und eine eigene Promotionkampagne der besonderen Art stieĂe
womöglich potenzielle Leser ab.
Deshalb geht oldman gleich in die Vollen mit einer Kaufempfehlung:
Das BĂŒchlein heiĂt: “Endlich gscheit gscheit
Ăber die Geheimnisse des Schwabenalters” und ist erschienen im
Silberburgverlag TĂŒbingen.
Geschrieben hat es Tom Hörner, mit Zeichnungen verziert wurde es von Uli Gleis.
Es ist nicht nur fĂŒr Leser im Schwabenalter geeignet, sondern genauso zu
empfehlen als Geschenk zur Einschulung, auf dass die RanzentrÀger wissen,
was das Leben noch fĂŒr sie bereit hĂ€lt.
Und es ist ein ausgezeichnetes Geschenk fĂŒr die Ălteren im Vorgruftstadium.
Denn sogar Tipps und Tricks fĂŒr die eigene Grabrede hat der Autor nicht
versĂ€umt, zu Papier zu bringen. Bleibt nur noch zu erwĂ€hnen, daĂ oldman im Moment mit dem Verlag ĂŒber
eine Gewinnbeteiligung verhandelt. Hat nicht auch der Autor des
Geleitwortes einen Sack Euronen eingefordert und erhalten?
Es war in den 70ern auf der Kieler Woche in Kiel - Schilksee.
Oldman als ausgewanderter Altkieler und Neuschwabe wurde von
Carlheinz Hollmann interviewt.
Auf der BĂŒhne, live im Dampfradio. Damals fĂŒr Radio Luxemburg.
Nicht wie heutzutage, mit einer Art Sprechgeschirr um die Ohren, sondern
mit einem klobigen Mikrofon, das der Moderator fest umklammert hielt und
womit er oldman stÀndig vor der Nase rumfuchtelte.
Aber nur so lange, bis oldman mitten im Antwortsatz steckte. Dann riss er es
wieder aus oldmans Gesicht und klopfte es sich an die Lippen. “Oooahh, welcher Bass, das ist sicher ihre Kieler Stimme”!
“Boahh, Stuttgart, soooo weit weg?”
“Hoooahhh, aber als Surfer sind Sie bei den Seglern nicht dabei”!
“Und was halten Sie von der Kiel-Linie”?
Vorhin schwoll oldman bei dem von mir nicht regelmĂ€Ăig gesehenen
Herrn Beckmann der Kragen.
Da hatte der Hollmann der Neuzeit unseren Bundesfinanzminister im
Studio und wĂŒrgte ihn stĂ€ndig mitten im Satz ab.
Solange, bis Peer SteinbrĂŒck ihm das Mikrofon aus der Hand riĂ und
maĂregelte.
Ach nee, das mit dem Mikrofon war ich damals.
SteinbrĂŒck maĂregelte den Herrn Beckmann nur.
Schön: Daliah Lavi anschlieĂend, mit der endlich einmal eine nicht verhunzte,
normal in die Jahre gekommene Dame privat ungeschminkt im Fersehen auftrat.
Es ist immer wieder erbauend, wenn man nach lĂ€ngerer Zeit auf einen alten Freund Bekannten trifft, den es seit Jahren umtreibt, ins Fernsehen und Radio zu kommen. Sein “kondolierender” Besuch bei Opa Edi lieĂ mich wieder auf ihn aufmerksam werden.
Nun hat Mathias Winks nicht nur ein ALLEN Bloggern geschenktes Wohnmobil (das er der “Patte” wegen sofort wieder verkauft hat), sondern auch eine eigene Band, die promoted werden will. BĂŒro am Strand.
Am Strand meiner Kindheit 1945 bis 1957. Deshalb damals die von mir angenommene Verbundenheit.
Ist es schon die zweite, dritte, vierte (?) CD die diese Dilletanten begnadeten Musikanten verlegen?
Jaaaah, das ist mal eine Mucke, die muckt.
Oder, wie nennen es junge Leute ĂŒber 30 ?
Mathias Winks war so freundlich, in seinem Blog die oben gezeigte Auswahl zum “Embedden” zur VerfĂŒgung zu stellen. “Boahhhey, Eins wie das Andere, schrecklich!”, dachte ich noch.
Aber:
Hunderte, Tausende, PlatinCD verheissende KĂ€ufer werden sich wohl finden.
Schon die ersten begeisterten Zuschriften lassen Auftritte in 9Live und DSF nach 24.00 Uhr erwarten.
Oder bei der Deutschen Bahn als Taktgeber fĂŒr defekte ICE - Achsen.
Ausnahmsweise eventuell auch, um Menschen mit “Zerebralem Insult” zu akkurat artikulierter Begeisterung zu bewegen.
Ich werde die CD unserem Opa Edi und seiner LogopÀdin mal vorschlagen.
Beurteilung eines jungen Mannes (23J. -Drummer-Rapper-eigene Band seit 7 Jahren):
” Scheisse!Was soll das sein? Grufties wollen auch mal drummeln und rappen?”!