Kraut und Rüben


Jetzt beginnt die Zeit der Volksfeste und der Salzgurken.

Mann, Mann, Mann, was war ich früher scharf darauf, Salzgurken auf dem Wasen direkt aus dem Holzfass für 20 Pfennig.
Vor uns her tragend, die Beutestücke, sind wir direktemang ins Bierzelt unsere 1 - 7 Mass in die Kehle stülpen.

So ein Gutes Stück kostet heute, je nach Größe, € 1.40 bis € 2.00 im Fischladen
(Eine Gurkenpflanze kostete € 1.95 und trug gute 20 Stück der Dildo-Formate)

Ich bin gurkig gewappnet und geniesse den würzig - dilligen Abgang.

So wie ich den Abgang des OB Kandidaten Sebastian Turner genießen werde, denn ich hörte, Angela Merkel mit ihrer schwarzen Entourage will ihn im Wahlkampf unterstützen. Ich habe noch nie solch einen blassen Blender gesehen, der derart von sich überzeugt ist. Einfach widerlich. Arrogant, von oben herab nuschelt er sein Unwissen unter dumme, so denkt er, Stuttgarter Wähler.
Ein weiterer personeller Fehlgriff der Bundeskanzlerin?

Ich meine “JA“.

Ein Garten macht Arbeit.
Punkt.

Aber irgendwann wächst und gedeiht alles wie von selbst. Und das ist es, was mich und mindestens einen meiner Nachbarn begeistert. Wer hier im Blog nach ” Bohnen ” sucht, wird sogar blaue Bohnen finden.
Das Untige sind Stangenbohnen. Geerntet, an Spitze (evtl. Faden) und Ansatz beschnitten bereite ich sie für den Schlaf in den Winter vor.

Geputzte Bohnen Portionsweise in kochendes Wasser geben, bis sie die Farbe zu wächsernem dunkelgrün wechseln.(1 -2 Minuten)
In Eiswasser fürchterlich er abschrecken und abtrocknen lassen.
Sieb und/oder Küchentuch.

Anschließend kann mit einer Luftrauslutschmaschine im Gefrierbeuteln ein ~Vakuum erzeugt und die Tüte zugeschweisst werden.

Das sieht hernach so oder so ähnlich aus.

Die Gurken lassen sich zu Senfgurken verarbeit (die 2 Gläser rechts) oder im Gemüsefach der Vergammelung überlassen.
Ich hab’ 2012 eine wahre Gurkenschwemme.

Nur die Tomaten müssen nicht in die Kälte. Nicht als Tomaten jedenfalls.
Als leckere Tomatensuppe in 500ml Joghurtbechern eingefroren, spüren
sie nichts mehr.
Frauen stehen auf Tomatensuppe. Vor Allem im Winter.
Jedenfalls wenn ich sie gekocht habe.

PS:
Da wächst noch so einiges, über das ich nach berichten werde.

Da fragte mich Bernd Carle gestern über den Gartenzaun hinweg,
warum ich gar nicht mehr blogge.
“Nee”, sagte ich, “über was denn auch, da bleiben doch nur die Gurken,
Kirschen und Tomaten, über s21 lohnt es sich nicht mehr”.

Da wäre natürlich der Filderdialüg gewesen, den ich aufmerksam in den Medien und
im Netz verfolgte. Was soll ich darüber schreiben?
Hier sagt es ein Betroffener überdeutlich.

Wegen der Verlogenheit der Landesregierung und der Bahn wurden sogar meine Kirschen rot.

Immer wieder über Unwahrheiten schreiben zu müssen, ermüdet die Möge.
Immer wieder Terminzusagen, Terminverschiebungen und Ausflüchte.

Den Termin zur Träublesernte konnte ich einhalten; und die Marmeladeneinkochung
draussen im Garten lief wie die Testlochbohrungen in der Baufeldbrache.

Während honorige Menschen im Schlossgarten zwei Bäumchen pflanzten, die von
geistig Armen über Nacht wieder heraus gerissen wurden, schnitt ich den Knöterich.
Aber sollte ich über das Eine, wie das Andere extra was schreiben?

Ausserdem habe ich mich Erbsengrün geärgert,

weil wieder einmal ein Vollidiot seinen Anhänger vor meiner Ausfahrt abgestellt
und motorisiert das Weite gesucht hatte.

Ärgern lohnt da nicht. Ich hab’ ihn abends an seinem faltigen Hals gepackt.

Täglich könnte ich über die häusliche Raubtierfütterung berichten,

aber das reisst auch keinen rauchenden Hund mehr vom Hocker.
Womit ich mich als ein Typ oute, der sich auch da rumtreibt und über #s21 motzt.

Und deshalb hänge ich rentnernd im Garten ab und verfolge das Weltgeschehen über
mein gaaanz sicher senkrecht stehendes Notebook.
Zum Beispiel den entgeistert entgleisten IC im Hauptbahnhof.

Einen Extratext war mir nicht einmal das wert. Passiert inzwischen ja fast täglich.

Einen ganzen ellenlangen Artikel wäre
es mir wert, würde sich ein mutiger
Stuttgarter Bürger den bürgerlich kriminell
verbandelten Damen und Herren Schuster, Grube, Merkel, Schmidt, Keefer und vielen Anderen langsam rektal von hinten nähern und ihnen mein Glanzgewächs mit voller Kraft in den Anus rammen.
Oh, wäre das ein Gequieke.

Die Stuttgarter Qualitätsmedien würden darüber berichten und die Hamburger Wochenmagazine auch.

Ich aber wäre der Erste, hätte ich doch
den Stuttgarter Bürgerarm geführt.
Mit meinem Knie hätte ich noch einmal nachgerammt.

Ramm - Rumms - RRRammmm - RRRummms, so könnten sich die Gepfählten Gegurkten wenigstens in den Schlossgarten hineinfühlen.

Ach ja, lieber Bernd, das mit der Polizei hätte ich fast schon vergessen. Wir sprachen am Zaun darüber.
In den nächsten Zehn Jahren gehen 40% der Polizisten in den Ruhestand.
Im IM herrscht schon pure Panik.
Die Idee mit den Migrationsbehintergrundeten wurde schon einmal gefahren.
Das ging überproportinal in die Hose.

Dass unser Innenminister sogar Mitglieder des KuKluxKlan anwerben will, der guten Erfahrungen wegen, ist allerdings ein Gerücht.
Die sind zu unzuverlässig und treten in den ersten Jahren wieder aus der verschworenen Gemeinschaft aus.

So, jetzt hab’ ich was über Garten, Strasse und Gurkenärsche gebloggt.
Jetzt reicht’s.
Oder, Bernd?

Ich töte ja nicht einmal Spinnen. Kreuzspinnen schon gar nicht.
Auch nicht, wenn sie ihr Netz (wegen ungeeigneter Camera leider nicht sichtbar) direkt in die Aufhängung meiner aus Hollywood importierten Liegeschaukel gesponnen haben.
Ich kann ja noch sitzen und lesen.
So kam es, dass, mein Käsebrötchen ansteuernd, eine Fliege mit Karacho ins Netz krachte. Thekla, ich nenne alle meinen Spinnen Thekla, schoss kopfüber an ihrer Slackline hervor. Und wickelte und wickelte und wickelte.
Während sie so wickelte, sirrte die Mücke, die mich in der Nacht zum schlagenden Derwisch für das Töten fliegender Plagegeister hat werden lassen, direktemang in die Schlepp- und Halteleine des Thekla - Netzes.
Das nächste Foto ist, naja, Schei… nix geworden.

Die ganze Zeit über hatte ich allerdings auch meinen uralten Kirschbaum im Blick.
Und der trägt Früchte.
Früchte sag ich Euch, die erinnern an Sebastian Turner, den Bürger OB aus Stuttgart.

Und ich kam urplötzlich drauf, warum er sich nicht Bürgerinnen OB nennt.

Haben nicht die Früche meines Baumes eine frappierende Ähnlichkeit mit einem benutzten Hygieneartikel der Firma Oberbürgermeister?
Vor allen Dingen und auch unverwechselbar, das Schwänzle?

An diesem Schwänzle zu ziehen sollte das Projekt #s21 stoppen!

Das wäre natürlich für die Ekelclique die sich um Stefan Kaufmann schart (”tu ihn unten rein“) oberpeinlich.
Auch wenn Jenem nachgesagt wird, dass er wohl eher für “tu ihn hinten rein” steht.

Irgendwann kommt auch der letzte, aus dem Hause Rebmann bezahlte Schreiber, durch
Lesen der Erkenntnis näher.

Die Natur setzt sich durch.

Damals und heute:

In diesem Sinne.

Da waren sie wieder, die zwei Werbekumpel von Sebastian Turner.
Typen die sich ihre Errungenschaften um die Ohren zu hauen scheinen.

Mein Haus, mein Auto, mein Boot.

Ich (Bambi muss schaffa ganga) hatte gerade ein wenig Wäsche aufgehängt,
als der Himmel sich zu zog.
Ich filme gerne Gewitter, also schnappte ich die Camera und schlich raus.
Wäsche in die Scheune drapieren und…….
Dann kam das über mich:

Ein Gewitter kam zwar nicht, aber das ist wie mit dem Tiefbahnhof für Stuttgart 21.
Der kommt auch nicht.
Seien wir einfach zufrieden mit dem, was wir haben.
Ich bin’s.
Alles meins, alles meins, alles meins und schuldenfrei.

Na, ich zum Beispiel. Ich kannte ihn nicht.
Ein Riesenviech und offensichtlich ein Nützling.

19 cm Tigerschnegel

Natürlich hat er seine Freiheit zurück bekommen. Und tatsächlich, nach
10 Minuten Unaufmerksamkeit und einem Schwatz über Tigerschnegel mit
Günther am Gartenzaun war er weg, der Tigerschnegel.

Schleime wohl.

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